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Die verborgene Toskana

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Wie schmeckt frischer versus gereifter Pecorino aus Manciano?

Frisch, ist der Pecorino von Manciano eher mild, milchig und zart, mit einer leicht säuerlichen Note; sein Teig bleibt weich und zart. Gereift gewinnt er an Intensität: Der Geschmack wird salziger und länger anhaltend, mit Noten von Trockenfrüchten, manchmal einer pikanten Note je nach Reifedauer. Der Teig wird fester und kann bröckelig werden. Kurz gesagt: Der frische ist runder und so leichter zu essen; der gereifte hat mehr Charakter.

In Manciano findest du insbesondere Pecorino Toscano DOP der in frischer und gereifter Version hergestellt wird: Bei dieser Herkunft reift die frische Version mindestens 20 jours, während die Stagionata mindestens 4 Monatereift. Die genauen Dauer und Aromen variieren anschließend je nach Laib und Produzent, daher bezeichnet „gereift“ nicht immer denselben Geschmack. Für eine Platte nimm beide und probiere sie nebeneinander; der frische passt gut zu Brot oder Bohnen, der gereifte zu Honig oder Marmelade. Wenn du dezente Geschmacksrichtungen bevorzugst, wähle den frischen; wenn du den Käse trockener und kräftiger magst, verlange eine längere Reifung.

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In Manciano erzählt der Pecorino schön von der vergehenden Zeit: dieselbe Familie, aber nicht dasselbe Temperament auf dem Teller. Ein einfacher Teller wird so zu einer kleinen genüsslichen Spurensuche!

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