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Die Scottiglia wird heiß gegessen, mit dem gerösteten Brot, das auf den Tellerboden gelegt wird, damit es die Sauce aufsaugt. Das Brot kann mit Knoblauch eingerieben werden, aber das ist keine Pflicht: frage nach, wenn du einen dezenteren Geschmack bevorzugst. Iss die verschiedenen Fleischstücke mit der Gabel und esse dann das weiche Brot mit dem Saft; das ist Teil des Gerichts, nicht nur eine Beilage. Die Zubereitung ist meist großzügig bemessen und dient als Hauptgericht.
Suche nicht nach einer strengen Regel: je nach Familie und Restaurant in Maremma oder vom Monte Amiatakann die Scottiglia eher einem Eintopf oder einer Suppe ähneln, und die Fleischsorten wie auch die Brotmenge variieren. Am besten probierst du also zuerst die Sauce, bevor du Salz oder Pfeffer hinzufügst. Zum Trinken passt ein Rotwein aus der Region, zum Beispiel ein Morellino di Scansano, gut zum Fleisch und zur Tomate; wähle ihn eher weich, wenn die Sauce nicht kräftig ist. Es ist ein üppiges Gericht: eine große Vorspeise vorher ist unnötig.
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