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Der Unterschied liegt vor allem in der Breite: die Tagliatelle sind eher schmale Bänder, meist um 6 bis 10 mm, während die Pappardelle viel breiter sind, oft um 2 bis 3 cm. Die Maße variieren je nach Hersteller und Rezept, aber du unterscheidest sie leicht auf dem Teller.
Beide werden oft mit Mehl und Eiern zubereitet, frisch oder getrocknet, und ihre Textur hängt auch vom Teig und der Garzeit ab. In Toskanawerden Pappardelle häufig mit einem kräftigen Ragù serviert, zum Beispiel mit Wildschwein; ihre Breite trägt eine dicke Sauce gut. Tagliatelle passen auch zu Fleischsaucen, eignen sich aber gut für Zubereitungen mit etwas weniger Stücken. Das ist allerdings keine strenge Regel: In einem Restaurant garantiert der Name der Pasta allein kein bestimmtes Rezept. Wenn du ein typisches Gericht der Region probieren möchtest, suche nach Pappardelle mit Wildschweinragù, behalte dabei im Kopf, dass jedes Lokal seine eigene Version hat.
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